Die aktuelle ÖIF-Bundesländerbroschüre 2026 zeigt deutliche regionale Unterschiede: Der Anteil außerordentlicher Schüler reicht in Niederösterreich von 5,5 Prozent in Bruck an der Leitha bis 0,6 Prozent in Hollabrunn.
Fiedler verlangt drei konkrete Maßnahmen: Erstens die Offenlegung der Förderstunden und des eingesetzten Personals je Schulstandort. Zweitens verbindliche Zuteilungskriterien, die sich am tatsächlichen Sprachförderbedarf orientieren. Drittens eine jährliche Bilanz darüber, wie sich die Deutschförderung auf die Personalressourcen und den regulären Unterricht auswirkt.
„Deutschförderung ist notwendig. Aber sie darf nicht zum Verschiebebahnhof werden, bei dem Ressourcen von einem Bereich in den anderen wandern. Wer nach Österreich kommt, muss Deutsch lernen. Gleichzeitig dürfen unsere Kinder nicht die Leidtragenden sein, wenn Bildungsressourcen neu verteilt werden. Wir wollen klare Zahlen statt Ausreden und faire Chancen für unsere Kinder“, so Fiedler abschließend.